Hintergründe und Erfahrungen zu alternativen Wohnformen in der Stadt.

Unter diese Überschrift stellte der Verein mitein-anders eine Veranstaltung zum Thema Mehrgenerationenwohnen. Mit finanzieller Unterstützung der Aktion Mensch waren anerkannte Fachleute in die VHS eingeladen, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchteten. Mehr als 100 Besucher hörten den Referenten interessiert zu. Sie erfuhren vom Soziologen Reinhold Knopp aus Düsseldorf, wie der demografische Wandel unsere Gesellschaft verändert. Rolf Novy-Huy, Geschäftsführer der Stiftung trias zeigte auf, welche gesellschaftlichen Vorteile durch Wohnprojekte entstehen und Brigitte Caster Professorin an der FH Köln erklärte, dass es nicht Inklusion ist, wenn man bei einem Gebäude nur nachträglich eine Rampe anbaut. Viele, bereits in anderen Städten realisierte Beispiele hatte Lisa Hugger, Projektentwicklerin aus Kürten mitgebracht.  Sie erläuterte die unterschiedlichen Finanzierungsformen und war Fachfrau für Bodenpreise und Baukosten. Zum guten Schluss berichtete Tina Arndt, eine Bewohnerin des Projektes Amaryllis aus Bonn, vom täglichen Miteinander – den kleinen Schwierigkeiten aber auch den vielen Vorteilen einer solchen gemeinsamen Lebensform.

Am Ende fasste die Vereinsvorsitzende Doro Corts das Gehörte in einem Satz zusammen: Solche Projekte sind zukunftweisend und so etwas wollen wir auch in Bergisch Gladbach! Und offensichtlich entsprach sie damit dem Wunsch vieler Besucher. Aber auch hier hat der Verein bereits ganze Arbeit geleistet: Im Foyer präsentierte Bruno Franken – einer der Architekten des Arbeitskreises Baukultur - die vom Verein mitein-anders geplante Bebauung in der Buchmühle. In direkter Nachbarschaft zum Gebäude der Volkshochschule soll ein gut gestaltetes Wohnhaus mit ca. 30 Wohneinheiten, Gemeinschaftsräumen und einem Cafe entstehen. Die Bilder dieser Planung fanden viel Interesse, an den Stellwänden wurde eifrig diskutiert. Und so mancher Besucher konnte sich vorstellen, gerne selbst dort einzuziehen. Am frühen Abend klang die gelungene Veranstaltung mit einem gemeinsamen Singen unter Anleitung von Agnes Pohl-Gratkowski ganz im Sinne des Miteinanders aus.

Prof. Dr. Knopp, Stadtsoziologe, Beitrag

R.Novy-Huy, Geschäftsführer der Stiftung trias, Beitrag

Prof B. Caster, FH Köln, Fakultät für Architektur

Doro Corts, erste Vorsitzende von mitein-anders, Beitrag auf dem Bürgportal Bergisch Gladbach in-gl.de

Das Publikum bei der Veranstaltung. Zu sehen sind mehrere ältere Menschen die interessiert dem Redner folgen, der auf dem Bild nicht zu sehen ist.
unser Publikum

 Professor Dr. Reinhold Knopp, ein älterer Herr im Anzug ohne Krawatte, steht auf einer Bühne und spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund wird eine Grafik an die Wand projiziert, die den demografischen Wandel in Deutschland behandelt.
Prof. Dr. Reinhold Knopp

Professor Brigitte Caster, eine ältere Dame mit schwarzer Lederjacke und Halstuch steht neben der Bühne und spricht in ein Mikrofon. Im Hintergrund wird eine Grafik an die Wand projiziert, die Begriffe des Vortrags verbildlicht.
Prof. Brigitte Caster an der FH Köln

Ein Raum in dem Menschen auf Stühlen sitzen, sie schauen sechs Leute, die Redner, an und stellen Fragen. Die abschließende Diskussion.
lebhafte Diskussionsrunde

Professsor Bruno Franken ein Mann mittleren Alters im Anzug ohne Krawatte steht mit drei Interessierten von einer Tafel und erklärt die architektonischen Aspekte des Bauprojekts.
Prof. Bruno Franken, Architekt des Arbeitskreises Baukultur, Vorstellung Buchmühlenprojekt

Eine Gruppe Menschen steht draußen auf einem Weg im Halbkreis um eine Rednerin. Hier wird das Projekt vor Ort besucht.
Vorstellung des Buchmühlenprojekts vor Ort